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Die Kunst , ein Auto in USA zu restaurieren
Meinen zweiten TR6 kaufte ich von einem amerikanischen "Restaurator". Das Auto war vorbereitet zum Lackieren, und sah dementsprechend aus. Die vielen, auf dem Verkaufsschild angepriesenen Neuteile und durchgeführte Reparaturen, waren fast alle Sch.... . Als dann beim Starten der Motor seltsam klang und bei der Probefahrt lief wie ein Audi-5-Zylinder, war dem Verkäufer dann doch klar, daß wir an dem Preis noch arbeiten müssen. Nach dem üblichen Gejammere über: Familie ernähren, Kinder, tausend andere Interessenten, und daß das Auto in ein paar Jahren mindestens 2,875 Millionen Dollar wert sein wird, wurden wir uns einig. Ich glaube, daß Amis schon in der Grundschule beigebracht bekommen, wie man die übelsten Geschichten erfindet. Nach 3 Jahren kennt man sie (fast) alle: ich wollte das Ding für meine (ungeborene) Tochter herrichten, eigentlich wollte ich ´nen V8 einbauen, ich bin (Schrott) Sammler von klassischen Autos!! und so weiter.....Übel. Aber zurück zu Triumph. Ziemlich schnell war das Motorenproblem als durchgebranntes Ventil diagnostiziert. Das Problem bei der Teilebestellung kennt wahrscheinlich jeder: Wenn ich schon mal dabei bin, kann ich ja noch´n paar neue Lager reinstecken und die Kolbenringe sehen auch nicht soo toll aus und....... Naja ,der Motor lief wieder sehr schön und das Auto ging zum Lackierer. Nächstes Drama. Da die Vorarbeiten erledigt waren,und nur ein blödes Antennenloch zuzuschweißen war (ansonsten Rostfrei), sollte die Arbeit laut Lackierer in ca. 2 Wochen erledigt sein. Ha....haha......hihi.....kotz. In weiser Voraussicht begann ich derweil mit dem anderen TR6. Das Fahrwerk wurde zerlegt,und der Rahmen zum Sandstrahlen gebracht. Geplante Zeit war ca.5 Tage. Naja, .....warten.......warten......usw. Nach einigen Monaten bekam ich dann alles zurück. Naja, sagen wir mal, akzeptabel. (ein Hoch auf die deutsche Handwerkskunst). Also weiter, und das lackierte Auto zusammenbauen. Das lief sehr gut, und viele neue Teile (wie Dichtungen) wurden verarbeitet, die alten Teile wurden gereinigt oder poliert. Bei den ersten (stolzen) Fahrten kam mir dann die Kupplung ein wenig spanisch vor. Ich bekam immer mehr Probleme, die Gänge zu schalten. Also tauchte ich in die Tiefen des TR-Getriebes ab, und fand bald die Ursache, die in TR-Kreisen wohl gut bekannt ist. Und zwar war die blöde Schraube (Nr.10) der Kupplungsbetätigung hinüber, die die Welle mit der Gabel verbindet. Leider mußte ich die Welle (Nr.11) abflexen,um die Gabel (Nr.8) zu retten. Mir ist keine andere Lösung bekannt. Ich kann nur empfehlen ,diese Schraube zu ersetzen wenn das Getriebe mal ausgebaut ist, und so den größten Ärger zu vermeiden. Übrigens waren bei allen zerlegten Triumph´s diese Schraube schon gebrochen oder kurz davor!! Dann lief das Fahrzeug sehr schön, bis die Bremse stark nachließ und der Motor ab und zu (?) stark qualmte. (ätzender Qualm,nicht Öl!). Bremsflüssigkeit verschwunden, Motor qualmt ???
Also, Hauptbremszylinder überholen und alles war in Ordnung. (Bremsflüssigkeit wurde durch Bremskraftverstärker in den Motor gesaugt). Tja,dann kamen noch die üblichen elektrischen Probleme wobei es sich aber fast nur um Massefehler handelte. Anfang 1999 wurden die ersten Autos in den Container gefahren, um sie nach Deutschland zu verschiffen. (Danke an die Firma ITO,besonders Hr.Lück)
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